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Cobario – Zehn Welten


Das mehrfach ausgezeichnete Wiener Instrumentaltrio Cobario tourte mit zwei Gitarren und Violine schon um die
halbe Welt und sog dabei stets neue musikalische Inspirationen auf. Deshalb laden die ehemaligen
Straßenmusiker auch ihr Publikum immer wieder auf eine musikalische Weltreise ein. Das klingt mal nach
staubiger, südamerikanischer Wüste, mal nach tiefgrünen irischen Hügeln und natürlich immer nach dem
klassischen Wiener Kaffeehaus. Charmant führen sie dabei mit Wiener Schmäh durch den Abend.
Seit bereits zehn Jahren begeistern die weitgereisten und spielfreudigen Vagabunden Herwigos (Violine,
Bratsche, Klavier), El Coba (Gitarre) und Giorgio Rovere (Gitarre) ihr Publikum mit melancholisch verträumten
Weisen, energetisch treibenden Klanginstallationen und virtuosen Soli. Zeit für ihr fünftes Album mit dem Titel
„Zehn Welten“. Schon das Booklet lädt als eine Art Seekarte zur musikalischen Entdeckertour ein. Jede
Komposition eröffnet eine Welt für sich, die Cobario erforscht und erkundet haben.
Im Wiener Western „Goldrausch Variationen“ flirtet Ennio Morricones „Spiel mir das Lied vom Tod“ auf betörende
Weise mit Bachs gewaltiger Komposition. Ähnlichkeiten mit bereits bestehenden Werken sind da - ganz
wienerisch selbstironisch - rein zufällig. Was auch stimmt: die „Goldrausch Variationen“ klingen dann doch sehr
nach Cobario. Mit nur zwei Gitarren und einer Geige erzählen sie so bilderreiche wie emotionale Geschichten,
ohne ein einziges Wort zu singen. Überflüssig zu erwähnen, dass Cobario auch große Filmfans sind.
Die ruhig-melancholisch beginnende Komposition „Vol de Nuit“ treibt einen hinaus aufs Meer, zieht in einen
musikalisch wilden Strudel hinein, der sich immer heftiger dreht und einen erst zu den letzten Tönen glücklich
wieder los lässt. Ein ganz anderes Klanguniversum öffnet sich in „Nemesis“, das explizit für Bratsche, Gitarre und
Klavier komponiert wurde. Giorgio wechselt hier von der Konzertgitarre ans Klavier und Herwigos von der Violine
an die Bratsche.
Cobario starteten 2006 in Barcelona als Straßenmusikanten. Schnell entwickelten sie einen ganz eigenen Stil,
der vor allem durch die so unterschiedlichen Inspirationen geprägt ist, die man als Straßenmusiker rund um die
Welt sammelt. Das Spiel auf öffentlichen Plätzen lebt von der besonderen Energie, die durch die Interaktion mit
dem Publikum entsteht. Die vielen Geschichten und kleinen Abenteuer, die das Trio auf seinen Reisen erlebte,
wurden in Musik verpackt und mit Wiener Charme präsentiert. Schon bald wurden Cobario auf Festivals und in
Konzerthäuser in Europa, Nordamerika und Asien eingeladen. Ihre aktuellen Kompositionen und die lebendige
Spielweise leben noch immer von dieser Energie, wie Cobario auf ihrem neuen Album „Zehn Welten“
eindrucksvoll hören lässt.